13. August – aus der Diktaturerfahrung lernen

 

Der Mauerbau am 13. August 1961 ist das symbolträchtigste Bauwerk für den Unrechtsstaat DDR in seiner tiefsten menschenverachtenden Form. Das war das Fanal für eine weitere Zuspitzung des Kalten Krieges in Europa. Die Berliner Mauer wurde zu einem Symbol für die Teilung Deutschlands und Europas. 140 Mauertote gab es allein in Berlin, über 300 Tote an der gesamten innerdeutschen 1378 Kilometer langen Grenze.

Jedes Jahr hält die CDU Erfurt am 13. August eine Gedenkveranstaltung ab. Vor allem die junge Generation soll das wahre Gesicht des real existierenden Sozialismus in der DDR mit Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze, mit der totalen Überwachung durch die Stasi kennen lernen. Die Gedenkorte Mödlareuth (Little Berlin)  und Point Alpha sollten möglichst viele Schulklassen besuchen, um aus der Diktaturerfahrung der Vergangenheit zu lernen.

Erst mit der Friedlichen Revolution 1989 haben mutige Menschen die DDR-Diktatur beendet. Das war der Glücksfall unserer neueren deutschen Geschichte. Die Deutsche Einheit am 3. Oktober und der Fall des Eisernen Vorhangs in Europa sind für uns ein Vermächtnis, für Demokratie, Rechtsstaat und Freiheit einzutreten.