100 Jahre Thüringen,

das fällt in die bewegteste Epoche der neueren deutschen Geschichte. Vom Ende der Monarchie über die Weimarer Republik, die nationalsozialistische Diktatur, die deutsche Teilung und als Sternstunde die deutsche Einheit und die Mitgliedschaft in der Europäischen Union. War es am Anfang das Ende der territorialen Zersplitterung, das sieben kleine Freistaaten zum Land Thüringen führte, so ist heute in bewegten Zeiten der gesellschaftliche Zusammenhalt der Menschen die Forderung des Tages. „Es sei dem Lande Thüringen beschieden, dass niemals mehr im wechselnden Geschehen ihm diese Sterne untergehen: das Recht, die Freiheit und der Frieden.” Dieses Zitat der Philosophin Ricarda Huch ziert den Eingang zum Thüringer Landtag. Das gilt heute wie für die Zukunft. Seien wir stolz auf unseren Freistaat Thüringen. Halten wir unsere Thüringer Heimat weiterhin liebenswert und lebenswert. „Man liebt nur, was einen in Freiheit setzt“, das haben wir von Friedrich Schiller gelernt. Wir alle haben die Freiheit, unserem Thüringen wieder eine bessere politische Zukunft zu gönnen.