Tasten – fühlen – hören: beeindruckendes Museumserlebnis ohne Barrieren

 

Brüssel. Thüringens Europaabgeordnete Marion Walsmann (CDU) hat am Mittwoch, 11. September 2019, innovative Museumsprojekte verschiedener Länder für Menschen mit Behinderung in Brüssel ausgezeichnet. Neben Preisträgern aus Österreich, Italien, Kroatien, Slowenien und Polen, erhielt auch das Museum für Ur- und Frühgeschichte in Weimar den COME-In-Award – eine Anerkennung für barrierefreie Museen.

Marion Walsmann mit Preisträgern aus Weimar

Marion Walsmann mit Dr. Diethard Walter vom Museum für Ur- und Frühgeschichte in Weimar und Caroline Fischer von NETZ e.V. (v.r.)

„Europaweit gibt es über 80 Millionen Menschen mit Behinderungen. Wir sollten diesen Menschen so weit wie möglich ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. In ein Museum zu gelangen und dort auch eine Ausstellung besuchen zu können, ist für viele eine Selbstverständlichkeit. Aber eben nicht für alle. Ich freue mich sehr darüber, dass der Besuch des Museums für Ur- und Frühgeschichte des ArchäologischenLandesmuseums Thüringen für ALLE möglich ist – egal ob mit oder ohne Einschränkung. Besucher können Ausstellungsstücke taktil und intuitiv erfahren. Geräusche und Texte in einfacher Sprache werden für Hörgeräte digitalisiert. Als Thüringer Europaabgeordnete hat es mich besonders gefreut, ein Museum meiner Heimat im Kreis renommierter Mitbewerber aus ganz Europa auszeichnen zu dürfen“, so Walsmann.

 

COME-In steht für „Coorperating for Open access to Museums- towards a wider inclusion“. Das Projekt ist Bestandteil des Interreg CENTRAL EUROPE Programme und fördert kleine und mittlere Museen. Es vernetzt europaweit Museen, Vereine und Verbände für Menschen mit Behinderung sowie Wissenschaft und Politik.