Die Ausstrahlung der 21. Staffel von Schloss Einstein ab dem 21. Februar im KiKA nimmt Marion Walsmann zum Anlass, ein klares Bekenntnis der Stadt Erfurt zum Medienstandort Erfurt zu fordern. Dazu gehöre auch, der Produktion von Schloss Einstein die nötige Planungssicherheit für die nächsten Staffeln zu geben. „Für die Produktion der 22. Staffel ab Mitte März steht zwar mit dem ehemaligen Kinderheim in der Drosselbergstraße eine Liegenschaft zur Verfügung. Die Stadt hat sich jedoch von Beginn an viel zu wenig bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten beteiligt. Die Produktion braucht langfristig Planungssicherheit,“ so Marion Walsmann. Es fehle in der Stadtführung an Bewusstsein dafür, dass eine Filmproduktion Unterstützung benötige – und dass sich dies auch für die Stadt rechne. Die Serie transportiere ein positives Image von Erfurt – mit hoher Reichweite und Senderzeit.

Walsman betonte, dass die Serie Schloss Einstein zu Erfurt gehöre und hier zur Produktion gute Bedingungen vorfinden müsse. Walsmann weiter: „Als Oberbürgermeisterin werde ich eine Initiative starten, um den Medienstandort Erfurt noch besser zu vernetzen und die hiesigen Akteure zu stärken.“ Mit den Akteuren vor Ort werde sie eine Medienstandortstrategie erarbeiten, um endlich die Standortbedingungen der vorhandenen Medienunternehmen zu verbessern und die Ansiedlung neuer Medienunternehmen zu fördern. „Die Stadt muss endlich ein klares Bekenntnis abgeben, dass sie Medienstandort sein möchte. Der KiKA, die Akademie für Kindermedien oder der Goldene Spatz sind Ausshängeschilder für Erfurt, die wir auch für unser Image stärker nutzen müssen,“ erklärte Marion Walsmann.