Besser für Erfurt.

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CDU-Fraktion fordert drittes Familienzentrum und mehr Seniorenbegegnungsmöglichkeiten

Mit der Beschlussfassung des Landeshaushalts im Thüringer Landtag in der vergangenen Woche wurden die finanziellen Rahmenbedingungen für das Landesprogramm für das solidarische Zusammenleben der Generationen gesetzt. In den Jahren 2018 und 2019 erhalten die Landkreise und kreisfreien Städte in Thüringen 1,4 Millionen Euro, um damit Maßnahmen für Familien und das Miteinander der Generationen umzusetzen. Auf Erfurt entfallen in den Jahren 2018 und 2019 rund 1,5 Millionen Euro, mit denen bestehende Projekte der Familienunterstützung finanziert, aber auch neue Projekte initiiert werden können. Die CDU-Stadtratsfraktion begrüßt das Landesprogramm und drängt darauf, in Erfurt neue Angebote für Familien und für Senioren zu etablieren.

„Wir wollen, dass mit den zusätzlichen Mitteln des Landes endlich das dritte Familienzentrum im Erfurter Norden gegründet wird. Die beiden bestehenden Familienzentren am Drosselberg und am Anger können mit ihren Angeboten nicht das ganze Stadtgebiet abdecken, deshalb sollte nach unserer Einschätzung das Mehrgenerationenhaus am Moskauer Platz zum Familienzentrum weiterentwickelt werden. Das Mehrgenerationenhaus am Moskauer Platz bietet bereits jetzt wichtige Angebote im Stadtteil und könnte diese als Familienzentrum deutlich ausweiten. Der Stadtrat hatte dies in der Vergangenheit mehrfach angeregt, aber es fehlten bis jetzt die notwendigen finanziellen Mittel“, erklärt dazu CDU-Stadträtin und Landtagsabgeordnete Marion Walsmann.

Darüber hinaus fordert die CDU-Fraktion, dass insbesondere in den Neubaugebieten der Stadt Begegnungsmöglichkeiten für Senioren geschaffen werden. Die Altersstruktur in den Wohngebieten im Erfurter Norden, aber auch am Johannesplatz und im Südosten hat sich deutlich verändert. Senioren wünschen sich Begegnungsmöglichkeiten, wo sie gemeinsam aktiv sein können. Der Borntaltreff und auch der Treffpunkt des Schutzbundes der Senioren und Vorruheständler am Juri-Gagarin-Ring sind gute Beispiele, wie solche Zentren funktionieren und das sie gebraucht werden. Neben zusätzlichen Räumlichkeiten, sollte zudem Personal bereitgestellt werden.

Abschließend betont Walsmann, dass die Kompetenzen des Seniorenbeirats und des Lokalen Bündnisses Familie genutzt werden sollen, um Planungen dafür zügig voran zu treiben: „Gespräche und Planungen für die Umsetzung des Landesprogramms für solidarisches Zusammenleben der Generationen dürfen nicht nur auf Verwaltungsebene und in den Fachausschüssen des Stadtrats geführt werden, sondern es müssen vor allen die Betroffenen frühzeitig einbezogen werden.“

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Marion Walsmann - Besser für Erfurt . CDU-Kreisgeschäftsstelle . Wenigemarkt 17 . 99084 Erfurt . Telefon 0361 6442644 . E-Mail info@walsmann.de